Spezialtipp

Ludwig van Beethoven

Bild: HR/Felix Broede

Mittwoch, 20:04 Uhr HR2

ARD Radiofestival 2020

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58, Maria João Pires: Klavier, hr-Sinfonieorchester, Leitung: Herbert Blomstedt, Aufnahme vom 30.11.2012 aus dem Großen Saal der Alten Oper Frankfurt. Maria João Pires (Klavier).

Tagestipp

Heute, 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Tondokumente aus dem Jahr der deutschen Einheit (1/4) "Dieser Aufbruch kam wohl um Jahre zu spät" Wortmeldungen von Literaten 1990 Von Winfried Sträter (Teil 2 am 12.08.2020) 1990 war ein irres Jahr. Die Mauer war gefallen und die neu gewonnene Freiheit in der DDR war größer als die des bald vereinten Deutschland. Viele lebten die Möglichkeiten aus, die sich nach dem Sturz des SED-Regimes eröffneten. Zugleich wuchs die Sehnsucht, wieder in geordneten Bahnen leben zu können. Hoffnungen von Bürgerrechtlern, die im Herbst 1989 die betonierten Verhältnisse aufgebrochen hatten, wurden bitter enttäuscht. Der Osten lernte den Westen, und der Westen den Osten kennen. Die Feuilletons entfachten eine Diskussion über die DDR-Literatur mit zum Teil bösen Anschuldigungen. Tondokumente des Jahres 1990 vermitteln Eindrücke von diesem stürmischen letzten Jahr der DDR, in dem auch für die alte Bundesrepublik die Zeit ablief.

Konzerttipp

Heute, 18:05 Uhr BR-Klassik

Internationales Musikfestival Prag 2019

Essener Philharmoniker Leitung: Tomás Netopil Solist: Ivo Kahánek, Klavier Antonín Dvorák: Nocturne H-Dur, op. 40; Klavierkonzert g-Moll, op. 33; Symphonie Nr. 7 d-Moll Aufnahme vom 9. September 2019

Hörspieltipp

Heute, 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

Wumme - Die Wandmalerei Ab 5 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Regine Hackethal Regie: Willy Purucker BR 1972

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Symbol für die Bedrohung der Menschheit durch sich selbst (3). Gestaltung: Judith Brandner "Es war ein Raum ohne Leben", erinnerte sich ein Zeitzeuge, der kurze Zeit nach dem Atombombenabwurf von 6. August 1945 nach Hiroshima kam: "Kein Baum mehr, kein Haus, kein Insekt, nicht einmal mehr eine Ameise." Hiroshima war dem Erdboden gleichgemacht; die enorme Hitze im Hypozentrum ließ Glas schmelzen und brannte menschliche Schatten in Steine ein. Viele Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Hunderttausende starben sofort. Die überlebenden Hibakusha, die Atombombenopfer, leiden noch 70 Jahre später an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Am 9.8.1945, warfen die USA eine zweite Atombombe anderer Bauart auf Nagasaki. Eine Entschuldigung für diese einzigartige menschliche Katastrophe hat es nie gegeben. Die Interpretation der Ereignisse ist bis heute umstritten: In den USA hält sich hartnäckig die Begründung, dass "die Bombe das Kriegsende beschleunigt, die Invasion in Japan verhindert und so zigtausende Menschenleben gerettet habe". Ob Japan auch ohne die Bomben bald kapituliert hätte, bleibt Spekulation. Fest steht, dass die Atombomben der letzte Schlag im Pazifischen Krieg waren, und der erste im Kalten Krieg. Unmittelbar nach Hiroshima und Nagasaki setzte die weltweite atomare Aufrüstung ein, um das sogenannte Gleichgewicht des Schreckens aufrechtzuerhalten.

Podcast

Deutschlandfunk

Morgenandacht - 05.08.2020

Autor: Neu-Illg, Anja Sendung: Morgenandacht

Hören

Hörspiel-Download

SWR 2

Lothar Trolle: Annas zweite Erschaffung der Welt oder Die 81 Minuten des Fräulein A.

Mit ungeheurer sprachlicher Wucht evoziert Lothar Trolle Bilder einer verlorenen Utopie. | Mit: Corinna Harfouch, Renate Pick, Conny Wolter, Jürgen Holtz | Musik: Klaus Buhlert | Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings | Produktion: SDR/DLR Berlin 1997

Hören